Flaggen

 

Projekt "Flagge zeigen" im Berufsvorbereitungsjahr der Robert-Bosch-Schule Ulm

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Schüler präsentierten die Ergebnisse ihres Projektes, das vom Lions Club Ulm/Neu-Ulm - Schwaben unterstützt wird.

Nach dem erfolgreichen "Masken-Projekt" im Vorjahr hatte der Ulmer Kunstmaler Hermann Geyer die Idee, im Herbst 2005 zu Beginn des neuen Schuljahres das Projekt "Flagge zeigen" mit den Schülern des Berufsvorbereitungsjahres durchzuführen. Drei Klassen des Berufsvorbereitungsjahres waren mit großem Engagement dabei und können nun während des Schuljahres von wesentlich freundlicher gestalteten Klassenzimmern profitieren.

Das Berufsvorbereitungsjahr besuchen in Baden-Württemberg Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die aufgrund der schwierigen Situation auf dem Lehrstellenmarkt keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder die noch nicht ausbildungsreif sind. Sie haben die Möglichkeit, im Berufsvorbereitungsjahr ihre Ausbildungsreife zu verbessern und - sofern noch nicht vorhanden - einen Abschluss zu erlangen, der gleichwertig mit dem Hauptschulabschluss ist.

Ausgangspunkt der Überlegungen von Hermann Geyer war, dass gerade die ausländischen Schüler einen besonderen Stolz auf ihre Nationalflagge haben. Hermann Geyer schlug deshalb den Schülern vor, die tristen Betonsäulen in den Klassenzimmern durch die Nationalflaggen der Herkunftsländer der Schüler und durch weitere europäische Flaggen zu verschönern.

Zunächst wurden die über drei Meter hohen Betonsäulen mit Folien in den Grundfarben der europäischen Union und der Uno sowie in einem Klassenzimmer der Bundesrepublik Deutschland beklebt. Danach fertigten die Schüler Flaggenmodelle im Maßstab 1:10 an. Die fertigen Flaggen wurden dann auf die Grundfarben an den Betonsäulen geklebt.

Die Schüler waren mit einem ausgesprochen hohen Engagement und mit unerwarteter Ausdauer bei der Sache. Sie können jetzt das ganze Schuljahr über von dem Ergebnis ihrer Arbeit profitieren und sich in einem freundlich gestalteten Klassenzimmer wohler fühlen.

Die Säulen in den drei Klassenzimmern sind unterschiedlich gestaltet, je nach Schülernationalitäten in den Klassen (siehe Fotos). Ein Foto zeigt die nackte Betonsäule vor dem "Flaggen-Projekt".

Der Lions Club Ulm/Neu-Ulm - Schwaben unterstützt seit beinahe zwanzig Jahren das Berufsvorbereitungsjahr an der Robert-Bosch-Schule Ulm. Bei den verschiedenen geförderten Aktivitäten, wie z.B. Anti-Aggressionstraining, Sportnachmittage, Bewerbungstraining, Exkursionen ins Blautal und ins Allgäu, Erste-Hilfe-Kurse, steht als Ziel die Gewaltprävention im Vordergrund.

Gerhard Braunsteffer
Sekretär des Lions Clubs Ulm/Neu-Ulm - Schwaben

Masken

 

"Masken-Projekt" im Berufsvorbereitungsjahr der Robert-Bosch-Schule Ulm

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Die Schüler der beiden Regelklassen des Berufsvorbereitungsjahres der Robert-Bosch-Schule Ulm präsentierten im Foyer der Schule die Ergebnisse des Masken-Projektes. Unterstützt wurde das Projekt durch den Lions-Club Ulm/Neu-Ulm - Schwaben, dessen Präsident Alexander Müller Grußworte an die Schüler richtete. Der Activity-Beauftragte des Lions-Clubs, Markus Botzenhart, der ebenfalls unter den Zuschauern der Präsentation zu finden war, beobachtete interessiert die Darbietungen der Schüler.

Das Berufsvorbereitungsjahr besuchen in Baden-Württemberg Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren, die aufgrund der schwierigen Situation auf dem Lehrstellenmarkt keinen Ausbildungsplatz gefunden haben oder die noch nicht ausbildungsreif sind. Sie haben die Möglichkeit, im Berufsvorbereitungsjahr ihre Ausbildungsreife zu verbessern und - sofern noch nicht vorhanden - einen Abschluss zu erlangen, der gleichwertig mit dem Hauptschulabschluss ist.

Unter der Anleitung des Ulmer Kunstmalers Herman Geyer fertigten die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres in Partnerarbeit zunächst aus Gipsbinden gegenseitig Gesichtsmasken an. Einigen Schülern nötigte es eine gehörige Portion Mut ab, sich einem Mitschüler anzuvertrauen, die angefeuchteten Gipsbinden auf dem Gesicht zu spüren und ruhig und entspannt liegen zu bleiben, bis ein Mitschüler die getrocknete Gipsmaske vom Gesicht abnimmt. So zögerten zunächst auch einige der Jungen, ließen sich aber von der Begeisterung der mutigeren Mitschüler mitreißen.

Weitaus weniger Schwierigkeiten bereitete den Schülern im Berufsvorbereitungsjahr die anschließende Bemalung der Masken mit Dispersionsfarbe. Stolz präsentierten die Jungen vor ihren Mitschülern die an insgesamt vier Vormittagen entstandenen Gips-Masken, die zu Collagen zusammengestellt wurden.

Das Projekt hat sich gelohnt - darin waren sich sowohl Schüler, als auch betreuende Lehrer einig. So sind auf Seiten der Schüler erfreuliche Lernerfolge zu verzeichnen. "Unsere Jungs haben nicht nur den Umgang mit dem Material Gips erlernt. Sie haben teilweise Ängste überwunden, gelernt Vertrauen zu Mitschülern zu fassen und sich auf neue unbekannte Situationen einzulassen", so Birgit Böhm, die Sozialarbeiterin der Schule. Schließlich sind aber auch als Ergebnis des Projektes tolle Collagen entstanden, die künftig das Schulhaus schmücken werden.

Der Lions Club Ulm/Neu-Ulm - Schwaben unterstützt seit beinahe zwanzig Jahren das Berufsvorbereitungsjahr an der Robert-Bosch-Schule Ulm. Bei den verschiedenen geförderten Aktivitäten, wie z.B. Anti-Aggressionstraining, Sportnachmittage, Bewerbungstraining, Exkursionen ins Blautal und ins Allgäu, Erste-Hilfe-Kurse, steht als Ziel die Gewaltprävention im Vordergrund.

Gerhard Braunsteffer
Sekretär des Lions Clubs Ulm/Neu-Ulm - Schwaben

Malavi

Aktivität "Malawi"

Das LIONS Hilfswerk Ulm/Neu-Ulm - Schwaben e. V. unterstützt unter der Federführung von Dr.med. Paul Ströbele das afrikanische Land Malawi.

Im Rahmen einer Reise nach Malawi im Oktober 2004 besichtigte Dr.med. Paul Ströbele das dortige Krankenhauses. Alle Teilnehmer der Reise waren über die schlimmen Zustände erschüttert. Täglich fünf Todesfälle waren die Regel. Einer der Geistlichen und späterer Präsident des Lions Clubs meinte, sie bräuchten dringend Ärzte, da es nur einen Arzt auf 50.000 Einwohner gab.

Dr.med. Paul Ströbele flog im Februar 2005 nach Malawi und leistete Übermenschliches unter primitivsten medizinischen Randbedingungen. Nach 3 Monaten war er physisch und psychisch sehr angeschlagen und musste die Behandlung der Patienten beenden. Seither sammelt Dr.med. Paul Ströbele für dieses arme Land Medikamente, Krankenhausausrüstungen,Wasserpumpen, Notstromaggregate, PC`s, Fahrräder, Werkzeuge, Nähmaschinen, Glühlampen, Wäsche etc..

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Aktuell wurde der 6. Container von mehreren Lionsfreunde mit großem Engagement mit wertvollstem Krankenhausmaterial von den Oberschwabenkliniken gefüllt. Es sind bisher mehr als 50 Tonnen in 54 Kubikmeter-Container verschickt worden.

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Der Transport der Spenden ist leider mit vielen Schwierigkeiten verbunden, da Malawi nicht am Meer liegt. Dennoch ist es gelungen, bisher 5 Container nach Malawi zu senden und den Menschen zu helfen.

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Mit den Spenden wurde u.a. ein Jugendzentrum gebaut und Schwester Beatrix wurde neben Mofas auch mit Geld für ihre 9100 Waisenkinder unterstützt. Die Marianisten bekamen ca. 5 Tonnen Werkzeug und Drechselmaschinen. Die medizinische Versorgung wurde wesentlich verbessert.

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Damit die Unterstützung für Malawi nachhaltig Wirkung zeigt wird das LIONS Hilfswerk Ulm/Neu-Ulm - Schwaben e. V. die Aktivitäten von Paul Ströbele weiterhin intensiv unterstützen und bittet um Spenden.